Die erste Wanderung
An dieser Stelle überspringe ich mal eine kleine Rundreise durch die Umgebung von Aberdeen, man möge mir verzeihen. Aber ich beschreibe nur Details, zu denen es auch nette Bilder gibt. Das freut doch wieder, oder?
Wir hatten uns im Internet einen wunderschönen Rundweg heraus gesucht, den wir erwandern wollten. Immerhin sollte dieser Weg MKS-frei sein, und das war ein nicht unwesentliches Kriterium. Der Weg führte hinter einer Farm in die Berge hinein, und schon bald fand man sich in einer einsamen, aber schönen Landschaft, überdeckt von einem schiefergrauen Himmel.
Bald schon erreichten wir das erste Hindernis: ein kleiner Tümpel, der laut Internet leicht zu überqueren sei. Nun, so einfach erschien uns das nicht, und wir wendeten die unterschiedlichsten Methoden an: Umgehen, durchqueren, überspringen. Schon ging es weiter über die letzten Schneefelder, in denen man teilweise knietief einsank.
In Worte fassen lässt sich all dies kaum, geniesst darum lieber die (wenigen) Bilder, die hier zur Verfügung stehen. Mehr davon und auch in besserer Qualität gibt es bei mir zu Hause.
Erwähnenswert sind allerdings auf jeden Fall die Flussdurchquerungen; denn der Sprung über den kleinen Teich am Anfang war nur ein Vorgeschmack: Durch die Schneeschmelze waren die Flüsse deutlich angestiegen, und wo das Internet von ,Trittsteinen' spricht, da waren selbige auch zu finden: ca. 50 cm unterhalb der Wasseroberfläche. Gleich zweimal kamen wir so in den Genuss einer prickelnden Erfrischung. Die Witterung war natürlich auch entsprechend, und das Wasser wirklich frisch. Merke: Es tut erst weh, wenn man wieder draussen ist. Erkältung gab es aber keine. Da trotzten wir auch den wenig später einsetzenden Regenschauern.
Zum Abschluss besichtigten wir noch den eigentlich nicht sonderlich interessanten Wohnsitz der Queen, ein nettes Schloß eben. Aber da es ein Sommersitz ist, ohne Queen. Ob sie den Eindruck aufgewertet hätte, steht zu bezweifeln. Der geneigte Besucher mache sich selbst einen Eindruck:




