TAG 21

Das Wetter hat sich gebessert, also ab in die Duftenden Berge, die früher eigentlich fast ausschließlich den Kadern und ihren Begleitungen zur Verfügung standen. Das hat sich im Laufe der Zeit geändert (Rollstühle sind für das bergige Terrain nicht unbedingt geeignet) und so konnten auch wir in den Genuß kommen. Doch zunächst galt es wieder eine dieser hohlen Gassen zu durchqueren. Nicht der Tell drohte uns, sondern die Touristenläden rechts und links, die hier allerdings weniger bunt und gehobenerer Standart waren. Außerdem gab es sehr viele Waffenläden, und das versöhnt einen Verrückten wie mich doch etwas.
Die Duftenden Berge selbst sind leider für einen Tag viel zu groß. Wir beschränkten uns auf die Major Sights: Einerseits der Azur-Wolken-Tempel, der sich aus einer ansprechenden Parkanlage erhebt, und auf dessen oberster Plattform man einen schönen Blick über die waldbedeckten Hänge einerseits und drohend aufgereihte Wolkenkratzerarmee Pekings andererseits hat, und andererseits den Tempel der Klarheit, der durch den wirklich vollen Karpfenteich, in dem die Farben nur so durcheinander schwammen, und eine Ausstellung von Glasmalereien mit Portraits von Chinesischen Kaisern von der Tang- bis zur Qingdynastie bestach.


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